Der Fisch stinkt vom Kopf her
SPD-Kreisverband Saarbrücken-Land und SPD OB-Kandidat Norbert Degen kritisieren Krisenmanagement des Völklinger Oberbürgermeisters in Sachen Meeresfischzucht
Als "Signal des Scheiterns" hat der Völklinger SPD-Oberbürgermeisterkandidat, Norbert Degen, die jüngsten Äußerungen des Geschäftsführers der Stadtwerke Völklingen, Jochen Dahm (CDU) zur Zukunft der geplanten Meeresfischzuchtanlage in Fürstenhausen bezeichnet.
Norbert Degen: "Wenn Herr Dahm nach wochenlangen Verhandlungen nicht mehr präsentieren kann als einen sogenannten 'Letter of Intent', dann erinnert dies an den Berg, der kreist und eine Maus gebärt. Auch hier produziert die derzeitige Spitze des Völklinger Rathauses viel Lärm um praktisch nichts. Denn dieser 'Letter', ist nichts mehr als eine wolkige Absichtserklärung. Völlig offen ist zum Beispiel, ob dem in Aussicht genommenen Investor irgendwelche Zusagen zur Risikoverteilung gemacht wurden."
"Die Frage ist: Was würde dem Völklinger Gebührenzahler ein Verkauf nützen, wenn die Stadt weiter das unternehmerische Risiko mittragen müsste? Hier sind auch nach der jüngsten Presseoffensive von Herrn Dahm allzu viele Fragen offen", betonte Norbert Degen.
"Es ist mehr als seltsam, wenn ein Projekt wie die Meeresfischzucht, das vom noch amtierenden Oberbürgermeister Lorig immer wieder als ein Glanzstück seiner Amtszeit präsentiert wurde, nunmehr im Schweinsgalopp abgestoßen werden soll. Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, was von der Glaubwürdigkeit des amtierenden Oberbürgermeisters in seinen zahlreichen Versprechungen zu halten ist - nämlich nichts. Der Verdacht, dass hier eine dramatische Gefährdung der finanziellen Handlungsfähigkeit der Stadt Völklingen und ihrer Gesellschaften verschleiert werden soll, wird durch den Aktionismus der letzten Wochen nicht entkräftet, sondern gewinnt immer neue Nahrung", so der SPD-Kreisvorsitzende Jörg Ukrow.

