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Höll-Modell ist eine Gefahr für den Wirtschaftsstandort Saarland

by Bernhard Lösch last modified 25. 01. 2012 12:12
Contributors: Heiko Maas
SPD Saar

Als gefährlich für den Wirtschaftsstandort Saarland kritisiert SPD-Landeschef Heiko Maas den Plan des saarländischen Fleischwarenproduzenten Höll, zur Unternehmenssanierung gut ausgebildete saarländische Arbeitnehmer durch rumänische Leiharbeiter mit Dumping-Löhnen zu ersetzen. Dieses Modell dürfe keine Schule machen, so Maas. Auch deshalb sei jetzt eine gesetzliche Mindestlohnregelung notwendiger denn je.

Heiko Maas: „Die Lohnspirale nach unten kann nur mit gesetzlichen Mindestlöhnen durchbrochen werden. Das sorgt für faire Bedingungen und gleiche Marktchancen für alle Unternehmen. Wir brauchen Mindestlöhne statt Minilöhe. Wer auf Dumping-Löhne und ausländische Leiharbeiter setzt, gefährdet am Ende auch den eigenen Wirtschaftsstandort. Deshalb fordert die SPD eine gesetzliche Regelung nicht unter 8,50 Euro. Der Fall Höll zeigt: Auch im Saarland ist akuter Handlungsbedarf. Die SPD ist für einen gesetzlichen Mindestlohn, die CDU stützt die Billiglohn-Modelle á la Höll & Co. Das sind klare Alternativen für die Bürger bei der Landtagswahl.“

Werbung für eine Große Koalition?

Posted by Bernhard Lösch at 25. 01. 2012 12:15
Man ist schon etwas verwundert. Die gleiche CDU, die für das Höll-Modell steht, ist der Wunschpartner der SPD für die "im Interesse des Landes" angestrebte große Koalition, Die Linke, die für Mindestlohn steht, dagegen nicht? Da werde einer draus schlau.

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