Der gescheiterte Staat
Noam Chomsky: Der gescheiterte Staat. Missbrauch von Macht und Anschlag auf die Demokratie. Verlag Antje Kunstmann GmbH, München, August 2006. 399 Seiten. ISBN 978-3-88897-452-6
Aus dem Klappentext:
Ein Staat gilt als gescheitert, wenn er sich nicht um Völkerrecht und
internationale Abkommen schert, die Sicherheit seiner Bewohner und ihre
Bürgerrechte nicht mehr schützt, ja die Institutionen der Demokratie
selbst unterminiert. Solche »Schurkenstaaten« wieder auf den Weg von
Freiheit, Recht und Demokratie zu bringen ist seit Jahrzehnten das
erklärte Ziel der USA. Doch was, wenn die Supermacht selbst unter die
Definition eines »gescheiterten Staates« fällt? Mit verstörender
Präzision zeichnet Noam Chomsky die Entwicklungslinien einer Politik
nach, die lange vor Bush begann. Dass eine messianische Rhetorik eine
Politik kaschiert, der es weniger um Frieden, Freiheit und Demokratie
als um wirtschaftliche Dominanz und die Kontrolle von Energieressourcen
geht, ist nicht neu. Wohl aber das Ausmaß der Bedrohung, die diese
Politik der Supermacht Amerika heute für die globale Sicherheit
bedeutet.

