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Das Ende der Sozialen Marktwirtschaft

by loesch last modified 14. 06. 2006 18:43

Woflgang Münchau, Das Ende der Sozialen Marktwirtschaft, Hanser 2006, 250 S., 19,90 Euro, ISBN 3446405593

Kurzbeschreibung
In der wirtschaftspolitischen Debatte in Deutschland gibt es einen Konsens: Die Soziale Marktwirtschaft ist gut. Wolfgang Münchau bricht den Konsens: Die Soziale Marktwirtschaft ist gescheitert. In der Nachkriegszeit war sie ein leistungsfähiges System, das breiten Schichten zu großem Wohlstand verhalf. Aber in den Zeiten der Globalisierung versagt diese Marktordnung: Sie gaukelt den Menschen eine trügerische Sicherheit vor, die es so nicht mehr gibt. Ist es mit einer behutsamen Reform der Sozialen Marktwirtschaft getan? Die meisten sagen ja. Doch das wird unsere Probleme nicht lösen. Die Reformpolitik ist politisch und ökonomisch gescheitert. Was wir brauchen, ist ein neues Wirtschaftssystem, das den Deutschen die Angst vor dem Markt nimmt. Denn mehr Markt bedeutet mehr Dynamik, mehr Markt ist sozial, mehr Markt bietet die Möglichkeit einer aktiven Wirtschaftspolitik. So wird die lähmende Stagnation beendet, so können Krisen besser überwunden werden, die Menschen finden schneller Arbeit.

Umschlagtext

"Was glauben Sie, wer den wirklichen Reformen in Deutschland im Weg stand? Linke, Gewerkschafter, Sozialdemokraten? Zum Teil sicherlich auch. Aber vor allem waren es Arbeitgeberverbände, Industrieverbände, die deutsche Autoindustrie und die Mehrheit der deutschen Banken. Die wahren Reformverhinderer in Deutschland tragen keine Latzhosen, sondern Nadelstreifen." Wolfgang Münchau

 

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